Willkommen bei FRIEDEN FÖRDERN (FF)
Ein Verein für Friedenskultur.
Ein Mensch mit Heilkraft und guter Botschaft
Geschichte mit realem Hintergrund
Es war einmal ein Mensch, der das Leben in vollen Zügen liebte. Er machte daraus kein Hehl — weder in seinen Worten noch in seinem Handeln. Er lebte in kompromisslosem Einklang mit seinen Gefühlen und Gedanken — auch an Orten, wo er aneckte. Zu seinen Überzeugungen gehörte, dass es gut sei, sich durch die Urkraft des Lebens bewegen und leiten zu lassen — und dabei auf gewaltfreie Weise vorzugehen.
Seine Freude am Leben wurzelte in einer unfassbaren Tiefe, war ungewöhnlich und für viele ansteckend. Sie gedieh auf einem Boden, der keinen materiellen Luxus brauchte. Und sie verband sich mit einem unerschütterlichen Mut, Freiräume zum Leben zu eröffnen, zu erkämpfen und zu schützen.
Gegenüber Leuten in Machtstellungen benahm er sich wie ein Revolutionär, der auf sehr originelle Weise für eine bessere Zukunft kämpft, mit offenem Visier, ohne Panzer und doch wirksam.
Sein Herz für Menschen und Blumen und alles Lebendige ging mit einer Fähigkeit zu unbestechlicher Kritik an Missständen einher. Was er falsch oder überholt fand, nannte er beim Namen. Er äußerte seine Meinung freimütig — wie ein Kind ohne Angst und wie ein Weiser mit Narrenfreiheit, auch an Stellen, wo die Äußerungen lebensgefährlich wurden.
Für viele war er ein unbequemer Zeitgenosse, weil er manche alte Gewohnheiten in Frage stellte, weil er sich durch trügerische Fassaden nicht bluffen ließ und weil er sich für einen Weg engagierte, der zu einer radikalen Neuorientierung führte: einer Orientierung, die eine Umkehr von üblichen Denkweisen und Machtverhältnissen forderte und möglich werden ließ.
Dazu kam, dass er eine merkwürdige Strahlkraft hatte. Diese Kraft war so groß, dass Menschen, die in seiner Nähe waren und ihm zuhörten, unerwartete Erfahrungen machten: Da gab es Blinde, die sehend wurden, Lahme, die wieder gehen konnten, Kranke, die ohne Pille und ohne materiellen Eingriff in den Körper gesund wurden.
Und viele, denen die Lust am Leben abhanden gekommen war, erlebten eine Befreiung: Befreiung zu neuer Freude, zu neuer Hoffnung, zu neuem Vertrauen… und daraus ergab sich eine wachsende Versöhnungsbereitschaft und Fähigkeit zu solidarischem Handeln.
Es war wie wenn eine alte Zeit zu Ende geht und etwas radikal Neues — noch nicht Definierbares aber Spürbares — anbricht: eine Zeit, in der nicht mehr Verlogenheit und Angst und Intrigen, sondern etwas ganz Anderes an oberster Stelle steht: Toleranz mit Mut zum Lebendigen — und damit auch Mut, trotz aller Widerstände sich durch Gottvertrauen und die Kraft echter Liebe leiten zu lassen.
Den Machthabern, die selber an oberster Stelle sein und bleiben wollten, gefiel dies nicht. Sie wollten verhindern, dass die Menschen, über die sie Macht ausübten, umzudenken begannen und auf jemand anderen mehr hörten als auf sie.
Als sie sahen, dass sie die Anziehungskraft des „Revolutionärs“ und seinen wachsenden Einfluss nicht unter Kontrolle halten konnten, bekamen sie Angst. Sie fürchteten um ihre privilegierten Positionen, wurden eifersüchtig und neidisch; aber sie gaben das nicht zu (sich selber nicht und schon gar nicht in der Öffentlichkeit). Vielleicht waren sie zu feige, das weiß ich nicht. Jedenfalls nahmen sie Anstoß.
Und dann? — Die Machthaber entschlossen sich, ihn zu beseitigen. Sie brachten ihn um.
Entsetzen griff um sich. Für viele, die bei ihm neue Kraft und Hoffnung geschöpft hatten, brach eine Welt zusammen. Sie bekamen Angst, ihr Mut verließ sie. Es war wie an einem schwarzen Freitag, wo alles dunkel und schmerzhaft scheint…
Doch dann geschah etwas Unerwartetes. Nach drei Tagen erlebten seine Freunde eine Auferstehung.
Sein Geist wurde in ihnen und in ihrer Umwelt neu gegenwärtig, wieder lebendig und wirksam.
Wo Menschen sich durch diesen Geist berühren und bewegen ließen, kam es zu Erneuerung, zu innerer Stärkung, zu einem existenziellen Neubeginn — mit heilsamer Wirkung für Leib und Seele.
Aufbruchstimmung. Wo Dunkelheit herrschte, wurde es hell, neue Wege zeigten sich. Die Resignation machte neuer Freude und Zuversicht Platz.
Es war wie wenn Schuppen von den Augen fallen, so dass die versammelten Freunde neu entdecken konnten, was in der Dunkelheit der vorangegangenen Stunden aus dem Blickfeld verschwunden war. Sie kamen in einen Zustand, der sie neu hören, sehen, fühlen und erkennen ließ- mit offenen Augen und Ohren, mit offenem Herzen, mit Offenheit für achtsames Wahrnehmen.
Die Kunde von der neuen Entdeckung verbreitete sich wie ein Lauffeuer, und das Erlebnis des Neubeginns war ansteckend.
Es war wie wenn nach leidvollen Tagen und Nächten ein neuer Morgen anbricht.
So erlebten die Menschen, die eben noch traurig und entmutigt waren, eine Befreiung, die unter die Haut ging. Sie begannen, die Zeichen der Zeit zu verstehen und sich mit neuem Schwung zu engagieren: für eine Zukunft, in der Einsicht und herzliche Liebe gedeihen können.
© Copyright beim Verfasser: Dr.phil. Peter Rohner